Fotografie, meine Leidenschaft

Die fotografische Arbeit ist für mich eine persönliche Entdeckungsreise entlang meiner Intuition und Impulsen inspirierter und inspirierender Menschen.

Was ist Realität? Mystiker, spirituelle Lehrer, Philosophen und bereits seit vielen Jahren auch die Quantenphysik legen dar, was Anaïs Nin auf den Punkt bringt: Realität ist nicht absolut und unabhängig von uns. Wir schaffen Realität aus dem Bewusstsein heraus durch unsere Wahrnehmung. Die Fotografie ist Teil und Ergebnis meiner Wahrnehmung und die «Realität meiner Bilder» entsteht individuell durch die Betrachtenden.

Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen sie so, wie wir sind.
Anaïs Nin (Schriftstellerin, 1903–1977, Paris/Los Angeles)

Malerinnen und Maler aller Epochen beeindrucken und beeinflussen mich durch ihre Kunst, mit Licht, mit Bildsetzungen, mit Symbolik und der Reduktion auf das Wesentliche zu arbeiten. So beispielsweise auch Jean-Michel Basquiat mit seiner kompromisslosen Direktheit und Eindringlichkeit, mit der er seine Botschaften in Bildern zum Ausdruck bringt.

I start with a picture and then I finish it.
I don’t think about art when I’m working.
I try to hink about life.
Jean-Michel Basquiat (Künstler, 1960–1988, New York)

Und schliesslich begleitet mich die Aussage von Marianne Breslauer, vor allem auch auf meinen Streifzügen durch Städte, oft während der Nacht, wenn die Städte zu einer Theaterbühne im Scheinwerferlicht werden, wenn die sichtbare Welt reduziert und fokussiert wird, wenn überraschende und surreale Schönheit entsteht.

Mich interessiert nur die Realität, und zwar die unwichtige,
die übersehene, von der grossen Masse unbeachtete Realität.
Marianne Breslauer (Fotografin, 1909–2001, Berlin/Schweiz